Künstler:
Marais Consort
Margaret C. Hunter, Sopran
Hans-Georg Kramer, Viola da Gamba
Ingelore Schubert, Cembalo/Orgel

Programm:
Werke von J.S. Bach, der Bachfamilie, Carl Friedrich Abel u.a. 
Die vollständige Titelabfolge finden Sie im Programmheft des 15. Bach-Festival-Arnstadt.

Wann:
Samstag, 23. März 2019, 17.00 Uhr

Dauer:
ca. 70 Minuten

Ort:
Traukirche J.S. Bachs Dornheim

Ticketpreise:
Kategorie 1: 23,00 € / 20,00 € (ermäßigt)
Kategorie 2: 20,00 € / 17,00 € (ermäßigt)

Die Ticketpreise sind gültig in den stationären Vorverkaufsstellen. Preise beim Onlinekauf und an der Abendkasse abweichend. Ermäßigung erhalten: Schüler, Studenten, Inhaber des Arnstädter Freizeitpasses mit dem Vermerk „ALG II Empfänger“, ALG II Empfänger sowie Schwerbeschädigte und deren volljährige Begleitperson gegen Vorlage eines entsprechenden und gültigen Ausweises. Kinder bis einschließlich 7 Jahren, in Begleitung eines Erwachsenen, erhalten freien Eintritt ohne Sitzplatzanspruch.


Online-Tickets Vorverkauf


Diese Veranstaltung wird durch die Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen e.V. gefördert.

 

Das ist das Marais Consort:

Das Marais Consort wurde 1978 von Hans-Georg Kramer (Viola da Gamba) und Ingelore Schubert (Cembalo) als Ensemble für Alte Musik gegründet. Angeregt und bestätigt durch eigene Quellenstudien und Meisterkurse bei Nikolaus Harnoncourt, Gustav Leonhardt und den Brüdern Kuijken führte der Weg konsequent zur historischen Aufführungspraxis. Ein unvergleichlicher Klang wird dem Ensemble attestiert, neue Klangdimensionen beschworen. Hervorgehoben wird das harmonische Zusammenspiel, die einzigartige Delikatesse und Subtilität; das Musizieren wird als vital, farbenfroh, meisterlich, als betörend schön beschrieben. Ab 1989 begann der WDR diese Arbeit durch Aufnahmen zu begleiten, später folgen langjährige Produktionsreihen beim Bayerischen Rundfunk. 1991 erschien die erste CD beim Label NOMOS, bei dem das Marais Consort bis heute exclusiv aufnimmt. In zahlreichen internationalen Festivals und Konzertreihen ist das Marais Consort ein immer wieder gern gesehener Gast. Im Jahr 2007 war das Marais Consort Artist / Ensemble in Residence in Bonn in der Festival-Konzertreihe „Zeitsprünge“ des Rheinischen Landesmuseums.

Das ist Ingelore Schubert:

Ingelore Schubert studierte bei Gisela Gumz und bei Ton Koopman. 1983 schloss sie das Studium mit dem Konzertexamen ab. Meisterkurse bei Robert Kohnen, Jos van Immerseel und Gustav Leonhardt vervollständigten ihre Ausbildung. Als Solistin sowie als Cembalistin des Marais Consort führten sie Konzertreisen durch ganz Europa und die ehemalige UdSSR: Swedish Baroque Festival, Musikfestival Asolo/Venedig, Copenhagen Summer Festival, die Niedersächsischen Musiktage, der Fränkische Sommer, WDR Musikfest, Rheingau Musik Festival, Schloss Elmau. Die Medien (Rundfunk, CD, Fernsehen) begleiteten ihren Weg. Seit 1988 unterrichtet sie historische Tasteninstrumente und Generalbass-Spiel an der Hochschule für Künste Bremen. Zudem hat sie sich in zahlreichen Konzerten und Einspielungen auch als Spezialistin für historische Orgeln profiliert. „Dass sie zu den Größten ihres Faches zählt, beweist die Künstlerin mühelos ... Vielmehr gelingt ihr etwas, was andere Interpreten nur selten schaffen: Musik wird zur Sprache, ihre Stimme erklingt durch das Instrument.“ attestierte ihr die Presse (Hamburger Abendblatt).

Das ist Hans-Georg Kramer:

Hans Georg-Kramer ist exklusiv Gambist und Leiter des Marais Consort. Als Schüler von Johannes Koch, August Wenzinger und Wieland Kuijken schloss er 1978 sein Studium in Hamburg ab. 1988 wurde Hans-Georg Kramer zum Dozenten für Viola da Gamba und Aufführungspraxis Alter Musik an die Folkwanghochschule berufen. Neben solistischen und kammermusikalischen Aufgaben steht im Mittelpunkt des Interesses die Arbeit mit dem Gambenconsort. Dem auf italienischen Renaissance-Gamben spielenden Consort attestiert die Presse eine führende Rolle, die sich in den Einladungen zu zahlreichen Festivals und Konzertzreihen nicht nur alter Musik wiederspiegelt, dokumentiert auf langjährigen Produktionsreihen bei WDR und Bayerischem Rundfunk. Live-Mitschnitte und Aufnahmen bei anderen Rundfunkanstalten im In- und Ausland und eine CD-Produktionsreihe bei NOMOS runden das Bild ab. Hans-Georg Kramer ist als Erster und bisher Einziger mit einer italienischen Renaissance-Diskantviole solistisch tätig.

Das ist Margaret C. Hunter:

Die aus Neuengland stammende Sopranistin Margaret Hunter erhielt ihre Ausbildung am Pomona College (Kalifornien), University College (Oxford University) und der Longy School of Music (Boston). Ein Stipendium des Deutschen Akademischen Austauschdienstes führte sie danach an die Hochschule für Künste Bremen, wo sie bei Harry van der Kamp und Stephen Stubbs studierte. Ihr Repertoire reicht vom 11. Jahrhundert bis zur Moderne. Neben ihre Tätigkeit als Konzertsängerin arbeitet sie regelmäßig mit renommierten Ensembles im Bereich der Alten Musik. Ebenso bildet die Aufführung zeitgenössischer Musik besonderen Raum in ihre sängerischen Arbeit ein. Sie konzertiert auf vielen internationalen Festivals, und ihre Arbeit ist auf zahlreichen Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen dokumentiert. Auf der Operbühne wirkte sie bei Produktionen von Werken des 17., 18., und 21. Jahrhunderts in Deutschland, Italien und den USA mit.  Sie sang unter anderem Rollen wie Belinda und Dido in Henry Purcells Dido and Aeneas, Aréthuze in Marc-Antoine Charpentiers Actéon, Cupid in John Blows Venus and Adonis, La Musicienne in Jean-Baptiste Lullys Le Bourgeois Gentilhomme, Messagiera in Claudio Monteverdis L’Orfeo, Daphne in Jacopo Peris Euridice, und Angelica in Joseph Haydns Orlando Paladino.

Das Bach-Festival wird unterstützt von: